
The Write Way Folge 21: Visionsschreiben – Manifestation durch Schreiben
Lisa Keskin:
Hallo und herzlich willkommen zu Folge einundzwanzig unseres The Write Way Podcasts.
Heute mit einem Thema, bei dem ich gleich vorwarne: Visionsschreiben. Manifestation durch Schreiben. Achtung, ein bisschen Voodoo.
Ihr lernt uns heute von einer etwas anderen Seite kennen. Das glaubt man vielleicht nicht, wenn man uns im Alltag erlebt, aber wir sind durchaus auch spirituell unterwegs. Vor allem ich.
Wenn du mit dem Thema nichts anfangen kannst oder es einfach nicht magst, ist das völlig okay. Dann steig jetzt am besten aus und hör bei der nächsten Folge wieder rein. Heute wird es ein bisschen… ja, spirituell.
Für mich ist Manifestation etwas sehr Reales. Und ich muss immer wieder lachen, wenn ich merke, wie gut es funktioniert. Vorausgesetzt, man kann sich darauf einlassen und glaubt zumindest ein kleines bisschen daran.
Aber Achtung: Manifestation hat auch Schattenseiten. Du ziehst nicht nur das an, was du willst, sondern auch das, was du eigentlich nicht willst. Man muss also ein bisschen aufpassen, worauf man den Fokus legt.
Moni:
Heute schauen wir uns an, was Manifestieren überhaupt ist, wie es funktioniert, wie man es mit Schreiben verbinden kann und warum man das überhaupt machen sollte.
Lisa:
Also ganz grundsätzlich: Manifestieren bedeutet, die eigene Realität bewusst zu beeinflussen. Wünsche, Ziele und Visionen sollen dadurch Wirklichkeit werden.
Wir erschaffen unsere Realität durch Gedanken. Und das funktioniert in beide Richtungen.
Wenn du dir ständig sagst „Ich kann das nicht“, „Ich schaffe das nicht“, „Ich bin nicht gut genug“, dann ist auch das eine Form der Manifestation. Nur halt mit eher unguten Ergebnissen.
Manifestieren oder Visualisieren ist übrigens auch eine klassische Methode aus dem Mentaltraining. Die Grundidee ist simpel: Alles, was du dir vorstellen kannst, kann auch Realität werden.
Moni:
Die Frage ist nur: Wie funktioniert das?
Lisa:
Wenn ich das in ein paar Sätzen perfekt erklären könnte, hätte ich vermutlich einen Nobelpreis oder zumindest einen Heiligenschein. Ich erzähle euch einfach, wie ich es mache.
Ich habe eine relativ hohe Trefferquote. Und das Wichtigste dabei ist für mich: wirklich daran zu glauben, dass es funktioniert.
Ich setze mich dafür hin, komme zur Ruhe und brauche Musik und Kopfhörer. Laute Musik. Dann gehe ich gedanklich an einen Ort, der für mich funktioniert. Bei mir ist das ein See.
Dort lasse ich alles los, was mir gerade nicht dienlich ist. Trübe Gedanken, hinderliche Einstellungen, alte Emotionen. Wenn sich das erledigt anfühlt, fokussiere ich meine gesamte Energie auf das, was ich haben möchte.
Ganz wichtig: nicht denken. Sobald du anfängst mit „Ich möchte, aber…“, blockierst du dich selbst. Zweifel sind Widerstand. Und Widerstand stoppt das Ganze.
Warum es bei mir mit Aufträgen gut funktioniert? Weil ich weiß, dass es funktioniert. Punkt.
Und ja, es hat auch bei Moni funktioniert.
Moni:
Mich hast du nicht manifestiert. Aber bekommen hast du mich trotzdem.
Lisa:
Details.
Moni:
Romantisch war’s trotzdem.
Lisa:
Zurück zum Thema.
Irgendwann komme ich aus diesem Zustand zurück und lasse das Ganze los. Kein Nachdenken mehr, kein Hoffen, kein Kontrollieren. Vertrauen. Und dann passiert es.
Und jetzt kurz weg vom Voodoo. Auch die Gehirnforschung erklärt das. Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen realen Bildern und vorgestellten Bildern. Wenn wir etwas regelmäßig visualisieren und mit Emotionen verknüpfen, speichert das Gehirn es wie eine reale Erfahrung ab.
Emotionen sind dabei extrem wichtig. Sie verstärken die Wirkung enorm.
Moni:
Und jetzt die große Frage: Wie verbinden wir das mit Schreiben?
Lisa:
Ich habe mir meine Ziele früher aufgeschrieben. Und ja, ich habe mir damit tatsächlich einiges manifestiert. Beziehungen, Jobs, Wohnungen, unser Büro. Große Dinge und kleine Dinge.
Beim Visionsschreiben setzt du dich bewusst mit dir selbst auseinander. Mit deinen Gefühlen, deinen Wünschen, deinen Zielen. Und durch das Schreiben entsteht eine viel stärkere Verbindung dazu.
Es gibt zwei Möglichkeiten.
Entweder du schreibst direkt über dein Ziel. Oder du startest beim Jetzt-Zustand. Also dort, wo du gerade bist, und beschreibst, was du nicht mehr willst.
Moni:
Aber Vorsicht: Nicht zu lange beim „Ich will das nicht mehr“ bleiben. Fokus erzeugt Energie. Und Energie folgt dem Fokus.
Trotzdem kann es hilfreich sein, kurz zu beschreiben, wie es dir jetzt geht. Vor allem emotional. Das hilft, den Wunsch nach Veränderung klarer zu spüren.
Dann beschreibst du dein Ziel. Und zwar nicht nur sachlich, sondern emotional. Wie fühlst du dich, wenn es erreicht ist?
Lisa:
Wichtig ist auch: Du musst dir nicht überlegen, wie du dorthin kommst. Das ist nicht deine Aufgabe. Dein Unterbewusstsein kümmert sich um die Details.
Moni:
Wenn du den Text geschrieben hast, lies ihn regelmäßig. Am besten täglich. Spür beim Lesen in das Gefühl hinein. Ergänze ihn. Mach ihn lebendiger. Konkreter.
Und formuliere in der Gegenwart.
Nicht „Ich werde mein Traumauto haben“, sondern „Ich habe mein Traumauto“.
Unser Gehirn liebt Gegenwart. Zukunft bleibt sonst immer Zukunft.
Lisa:
Warum wir das machen?
Weil es nichts kostet. Und weil es unglaublich viel verändern kann. Wir sind auch nicht perfekt. Wir manifestieren uns manchmal auch Blödsinn. Aber sobald wir wieder bewusst schreiben, visualisieren und fokussieren, kommt vieles leichter ins Fließen.
Und genau deshalb wollen wir dieses Wissen weitergeben.
Moni:
Wir manifestieren jetzt einfach, dass du neugierig bist und dich bei uns meldest.
Lisa:
Oder zu unserem Workshop zum Visionsschreiben kommst.
Beide:
In diesem Sinne: schönes Manifestieren.
Tschüss.



